Querblick Designstudien
Zur Untersuchung von Wirkung und Nutzen von Design für Unternehmen existieren verschiedene europäische Studien. Drei davon, aus den Jahren 2005 bis 2009, werden hier in kompakter Form vorgestellt: Eine österreichische Studie, eine englische und eine deutsche. Es wird dargelegt, wie die jeweilige Studie zustande kam, und anschließend vier der auffälligsten Kennzahlen präsentiert (die kompletten Studien finden Sie über das Quellenverzeichnis im Anhang). Vorab dürften folgende Informationen zum Verständnis behilflich sein.
Designgebiete
Zunächst muss erwähnt werden, dass es keine einheitliche Definition des Designbegriffs gibt, was sich in der Praxis jedoch kaum bemerkbar macht. Designleistungen können recht gut anhand ihrer Disziplinen unterschieden werden, die Studien differenzieren hier ähnlich. Zum Beispiel zwischen Kommunikationsdesign und Markendesign, Digitalem- und Mediendesign, Produkt- und Dienstleistungsdesign, Interieur und Exterieur, Servicedesign, Mode- und Textildesign.
Arbeitsweisen
Da Design auf unterschiedliche Art in Unternehmen eingesetzt wird, unterscheiden die Studien weiterhin nach der entsprechenden Arbeitsweise. Zum Beispiel: 1) Styling-Design, dass vorwiegend zu einer rein ästhetischen Aufwertung führt; 2) prozesshaftem Design, dass mit klarer Benutzer- / Kundenausrichtung eine Produkt- oder Dienstleistungs-Entwicklung unterstützt, und das im Austausch mit Wissensressourcen, wie Technik und Marketing, zielgerichtet zustande kommt; sowie 3) strategischem Design, dass in Zusammenarbeit mit dem Management versucht, möglichst alle Designprozesse in einem Unternehmen langfristig erfolgreich zu bündeln und zu steuern. Dies kann von der Unternehmenspersönlichkeit über die visuelle und Produkt- bis zur Servicegestaltung reichen.